Spendengala und Killertomaten


Die FDP hat sich in eine Position manövriert, aus der sie aus eigener Kraft nicht mehr heraus kommt. Das glauben zumindest sie Intendanten der ARD. Aus diesem Grund haben sie beschlossen eine Spendengala zugunsten der FDP zu veranstalten. In einer Erklärung der ARD-Verantwortlichen heißt es dazu: „Die FDP ist politisches wie gesellschaftliches Urgestein der Bundesrepublik. Es gehört daher auch zu dem Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sich für den Erhalt dieser geschichtsträchtigen Institution einzusetzen.“ Ein prominenter Moderator wurde auch schon gefunden. Florian Silbereisen wird die Gala zu Rettung der Partei am 29.4 im „Thomas-Dehler-Haus“ moderieren. Sollte die Partei trotz der ARD-Initiative nicht gerettet werden können, werden die Gelder in eine Stiftung zur sozialverträglichen Abwicklung der Partei sowie zur Einrichtung eines FDP-Museums einfließen.

Beunruhigende Nachrichten – zumindest für Liebhaber von Tomaten – kommen aus den USA. Ein Forscherteam hat in einer groß angelegten Studie festgestellt, dass der Verzehr von Tomatenprodukten der Auslöser von Aggressionen ist. Eine von dem führenden Food-Forscher Dänemarks, Professor Sven Bode Andersen, der dort gerade als Gast-Professor im Team mit seinen US-Kollegen arbeitet, herausgebrachte Studie zur Nahrungsmittel-Sicherheit hat zweifelsfrei ergeben, dass das Nahrungsmittel Tomate nicht mehr weiter für den Verzehr zugänglich gemacht werden solle. „Menschen, Affen, Hunde, Hühner- was immer mit Tomatenprodukten in Berührung kommt, zeigt signifikant hohe Aggressionswerte.“

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Lebensmittelverschwendung eine Subvention?


Ilse Aigner wettert heute gegen Lebensmittelverschwendung. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel sollen laut der Landwirtschaftsministerin jährlich weggeworfen werden. Um das zu verdeutlichen lässt Aigner vor unserem geistigen Auge eine Karawane von 275000 Sattelzügen vorbeiziehen. Nun sucht das Ministerium nach Möglichkeiten diese Lebensmittelverschwendung zu begrenzen. In den Augen vieler Menschen ein löbliches Vorhaben. Ist man doch so erzogen worden, mit Lebensmitteln sorgsam umzugehen. Deshalb ist es mir auch nicht so direkt klar, dass diese gigantische Verschwendung zu zwei Dritteln an den Verbrauchern liegen soll. Ich kann nur von unserem Haushalt ausgehen, da wird wirklich kaum mal ein Lebensmittel weggeworfen.

Ich habe aber vor nicht allzu langer Zeit einen Bericht gesehen, wo unter anderem gezeigt wurde, dass Bäckereien so viel Brot produzieren, dass auch kurz vor Ladenschluss noch eine gute Auswahl an Broten in den Regalen liegt, die dann natürlich nicht mehr vollständig abverkauft werden kann. Ich glaube, mich zu erinnern, dass die Überproduktion bei etwa 30% liegen soll. Manche Bäckereien heizen mit dem überschüssigen Brot ihre Backöfen.

Mir ist auch nicht verständlich, dass jeder Deutsche vom Säugling bis zum Greis jährlich vermeidbare Lebensmittelabfälle im Wert von 260 Euro produziert. So schlecht wirtschaften wir doch nicht.

Andererseits würde bei konsequenter Vermeidung der Lebensmittelabfälle dem Handel, der Gastronomie und der Landwirtschaft ein Umsatzeinbruch in Höhe von fast 22 Milliarden Euro beschert. Das würde den Wegfall einer großen Anzahl von Arbeitsplätzen bedeuten. So gesehen sichert jeder weggeworfene Apfel Arbeitsplätze.