Feminizid in Deutschland?


Massenhafte und gezielte Tötung von Frauen aufgrund des Geschlechts, die häufig mit staatlicher Duldung oder gar Förderung verbunden ist. So definiert zumindest die Wikipedia den Begriff Femi(ni)zid.

So etwas soll es in Deutschland geben? Vielleicht habe ich die letzten Jahrzehnte verschlafen und im Geschichtsunterricht die letzten Jahrhunderte nicht mitbekommen. Mein Wissensstand ist der, dass seit den Hexenverbrennungen Frauen nicht mehr wegen ihres Geschlechts umgebracht werden – also hierzulande.

UltraFeministinnen haben da wohl ein anderes Wissen. Die Mädchenmannschaft schafft es doch tatsächlich einen Bericht darüber, dass bei fast der Hälfte der Frauenmorde die Tatverdächtigen Männer aus deren nahem Umfeld sind, den Begriff Feminizid in der Überschrift unterzubringen. Abgesehen davon, dass hier die Unterscheidung zwischen Tatverdächtigen und Täter(inne)n gar nicht wahrgenommen wird, werden auch die Mordmotive völlig außer Acht gelassen. Wenn Männer als Tatverdächtige genannt werden, dann werden die Frauen in der Logik dieser Feministinnen von Männern umgebracht, eben weil sie Frauen sind. Man möge entschuldigen, wenn ich diese Logik als verquer bezeichne.

Solche Artikel mögen vielleicht in die Ideologie von Hardcore-Feministinnen passen, sie dienen aber ganz sicher nicht einem vernünftigen Verhältnis der Geschlechter untereinander. Vielmehr wird hier das Bild des Mannes als gewalttätigem Täterwesen bedient, vor dem sich Frauen am besten in Acht nehmen.

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Geschafft


Vier Wochen musste ich mich jetzt mit dem Real Life rumschlagen, nur weil mein Provider es verpeilt hatte, mich rechtzeitig nach meinem Umzug wieder an die virtuelle Welt anzuschließen. Aber seit Freitag, „high noon“ bin ich wieder im Netz. Der Techniker hat des diesmal geschafft, das Haus, in dem ich wohne, zu finden und die Klingel hörbar erschallen zu lassen. Trotzdem hätte er mich beinahe wieder nicht gefunden, weil er sich im Haus verirrt hatte. Obwohl man ja bei der Umzugsmeldung die Lage der neuen Wohnung genauestens beschreiben muss, hat er nicht gewusst, wo er mich finden kann. Da ist er einfach mal auf gut Glück in den vierten Stock gefahren um dort festzustellen, dass ich da nicht bin. Ich konnte ihn aber noch abfangen, kurz bevor er die Haustür wieder erreicht hatte.

Genau wie ich es meinem Provider wochenlang gepredigt hatte, war der Anschluss aber von außen freizuschalten. Das Telefon und das Internet gingen bei mir eine halbe Stunde bevor der Techniker ins Haus kam schon wieder. Er hat also nur zwei Schritte in meine Wohnung gemacht und als ich ihm dann gesagt hatte, dass alles schon funktioniert, hat er auf dem Absatz kehrt gemacht und sich getrollt.

Naja, jetzt ist alles wieder so, wie es sein soll. Was soll ich da noch groß über die Unfähigkeit der Telefon- und Internetprovider lamentieren?

Lebenszeichen


Nur um grassierenden Gerüchten entgegenzuwirken, ich lebe noch und bin wohlauf. Der Umzug hat einigermaßen gut funktioniert und die größte Unordnung ist beseitigt.
Leider kam der Techniker nicht zum angekündigten Termin zur Freischaltung meines Internetzuganges. Der Techniker hat meine Wohnung nicht gefunden (sic!). Wenn ich nicht an einer größeren Durchgangsstraße in einer Großstadt leben würde, sondern zum Beispiel versteckt, in einem einsamen Häuschen, tief im Wald, dann könnte ich es ja noch verstehen, dass man meine Wohnung nicht findet. Aber so nicht.
Wie dem auch sei, ich habe einen neuen Termin bekommen und zwar für Freitag. Da kann man nur hoffen, dass der Techniker dann auch sein Navi dabei hat. Wenn man mir verraten würde, welche Firma bei mir vorbeikommen soll, würde ich denen auch eine Wegbeschreibung schicken. Aber solche Informationen hat mein Provider natürlich nicht. Das liegt alles in der Hand der Telekom.
Ich kann also nur hoffen, dass ich in ein paar Tagen wieder ein ordentlich funktionierendes Internet habe. Drückt mir die Daumen.

Petition barrierefreie Fernbuslinien


Der Fernbuslinienverkehr in Deutschland wird nicht barrierefrei werden, so will es die Bundesregierung in ihrem „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“. Menschen mit Körperbehinderung oder mobilitätseingeschränkte Menschen können in Deutschland künftig nicht mit den Fernbussen verreisen, da es keine verbindliche Regelung geben wird, mit welcher die Barrierefreiheit festgeschrieben wird. Deshalb sollte der Verkehrsausschuss des Bundestages jetzt eine verbindliche Regelung auf den Weg bringen.

Bitte tragt diese Petition weiter und unterstützt sie mit Eurer Unterschrift.