Besteuerung des Freiwilligendienstes?


Gerade höre ich die Nachricht, dass das Finanzministerum Überlegungen anstellt, den Bundesfreiwilligendienst und die Wehrdienstleistenden von ihrer Steuerfreiheit auszunehmen. Haben die Leute im Finanzministerium nichts besseres zu tun, als solchen Quatsch auszubrüten? Wie groß muss die Verzweiflung der Regierung sein, wenn sie solche Maßnahmen in Betracht zieht?

Einerseits ist dieses Vorhaben mehr als lächerlich, da die Freiwilligendienst-Leistenden niemals in Verdienstregionen kommen, wo Steuern anfallen. Wehrdienstleistende werden nur mit Zulagen diese Grenze überschreiten und dann vielleicht mal 30 -40 Euro im Jahr an Steuern zahlen müssen Da lohnt der Aufwand doch gar nicht.

Andereseits sendet dieses Ansinnen des Finanzministeriums aber kontraproduktive Signale. Gerade diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, freiwillig soziale Arbeit zu verrichten, sollten doch unterstützt werden und nicht mit der Steuerkeule davon abgebracht werden. Die Gesellschaft braucht solche Leute und die Regierung plant, denen vom kargen Lohn noch was abzuzwacken.

Ist die Frage ob Schäuble ein Rad ab hat eigentlich strafbewehrt?

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Neoliberale Taliban?


Nachdem die Daumenschrauben noch ein wenig fester angedreht wurden, scheint die Rettung Griechenlands nun für ein paar weitere Wochen gesichert. Es mehren sich jedoch die Stimmen, die den eingeschlagenen Kurs kritisch bewerten. Unabhängige Geister haben den Kurs der Troika und vom „Merkozy“ schon lange kritisiert, nun hört man aber auch vermehrt Kritik aus dem politischen Lager und aus der Finazwelt.

In einer Debatte des Europaparlaments wurden die Auflagen für die Hilfszahlungen an Griechenland teilweise harsch kritisiert. Weiterlesen