Panic on the 5th avenue


Was man nicht alles findet, wenn man in yotube rumstöbert. So habe ich jetzt mal wieder eine meiner damaligen Lieblingsbands gehört. In den 70ern (ja, so alt bin ich schon – erschreckend) hatte ich Emerson Lake & Palmer für mich entdeckt. Und sie gehören für mich heute noch zu den gern gehörten Bands, auch wenn ich meine Mitmenschen damit manchmal ein wenig quäle.

Nun gut. Als ELP-Fan habe ich mich damals auch nach Bands umgehört, die einen ähnlichen Stil verfolgen. Dabei bin ich in meinem Stamm-Plattenladen auf Platten der Band „Triumvirat“ gestoßen. Triumvirat war eine deutsche Band, die bis Ende der 70er Jahre großen internationalen Erfolg hatte – vor allem in den USA. Die Platten „old loves die hard“, „Illusions on a double Dimple“ und „Spartacus“ konnte ich damals nicht oft genug hören.

Hier mal ein Beispiel aus der „old loves …“ wo sich Triumvirat völlig hemmungslos bei ELP bedient.

„Panic on the 5th avenue“

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Obwohl ein Hinweis auf unbewiesene NPD-Spenden im Text ist, ist das ganz großes Tennis.

SCHWABENKRAWALL

Das ist ausnahmsweise nicht von mir, aber dennoch wert, publiziert zu werden. Die Passage mit den NPD-Spenden habe ich entfernt, da es sich hierbei  um unbeweisbare Behauptungen handelt. Der Rest reicht jedoch auch als Aufreger 🙂   http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllermilch

Das hier, das ist der Herr Müller.
Der Herr Müller kommt aus
Aretsried, das liegt in Bayern,
also ganz im Süden.

Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den

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ACAB – in Bayern besser nicht


In Bayern ist vieles anders. Manchmal auch die Rechtsprechung.

Zwei Polizeibeamten aus Nürnberg stach die auf dem hellblauen T-Shirt eines Fußballfans prangende Aufschrift „COPACABANA“ ins Auge. Die Polizisten fühlten sich von dem Aufdruck

Screenshot www.inley-store.de

Foto: Screenshot http://www.inley-store.de

beleidigt und erstatteten Anzeige. Am Mittwoch musste sich der Mann vor der Strafrichterin verantworten. Dass die, auf dem T-Shirt deutlich hervorgehobene, Buchstabenfolge ACAB in der Szene für „All Cops are Bastards“ verwendet wird, will der Angeklagte nicht gewusst haben. Die Staatsanwaltschaft ging jedoch davon aus, dass der Angeklagte sehr wohl wusste, welchen Sinn der Aufdruck hatte und dass er damit die Polizeibeamten beleidigen wollte und forderte vor Gericht 15 Tagessätze zu je 15 Euro. Dem schloss sich die Strafrichterin an.

Anders das Landgericht Karlsruhe. Es bricht in einem ähnlichen Fall eine Lanze für die Meinungsfreiheit: Der Slogan “ACAB” ist nach Auffassung des Gerichts nicht strafbar. Obwohl das Wort Bastard sehr wohl ehrverletzend sei, beziehe sich die Wendung von der Formulierung her auf “alle Polizisten”. Juristisch sei eine Kollektivbeleidigung aber nicht strafbar. Insofern ist ACAB mit dem – ebenfalls straflosen – Spruch “Soldaten sind Mörder” vergleichbar. Das Landgericht sprach einen Fußballfan frei, der im Stadion ein Transparent mit der Buchstabenfolge hochgehalten hatte.

Im Zweifel sollte man also noch schnell seine Kleidung kontrollieren bevor man in Bayern einreist.

Höll – Lohndumping als Unternehmensrettung


Lyoner
Lyoner

Die Lyoner (für Nicht-Saarländer: eine saarländische Fleischwurstspezialität) vom Saarbrücker Fleisch- und Wursthersteller Höll ist im Saarland beliebt und berühmt (in meiner Familie wurde jedoch immer die „vom Kunzler“ bevorzugt). Trotzdem musste das Unternehmen im Dezember Insolvenz anmelden. Die Hälfte der Belegschaft sollte im Zuge der Insolvenzverwaltung entlassen werden. In den Verhandlungen mit der Gewerkschaft NGG kam man dann zu dem Ergebnis, dass nur 100 der bislang 300 Mitarbeiter entlassen werden. Unter die Freude über die Sicherung von 200 Arbeitsplätzen mischt sich jedoch Empörung. Die Arbeit der entlassenen Kollegen soll künftig von rumänischen Werksarbeitern übernommen werden, die nicht mit Tarif-, sondern mit Werkverträgen ausgestattet sind.

Ist es jetzt schon so weit, dass ein Unternehmen nur noch unter Einsatz von Dumpinglöhnen bestehen kann? Wenn man diese Praxis betrachtet, kann man doch nur über die Mindestlohnpolitik der Regierung lachen (aber nur, um nicht kotzen zu müssen). Hier wird einem doch vorgeführt, dass die tarifvertragliche Einigung über „Mindestlöhne“, wie die Kanzlerin das ja unbedingt will, gar nicht funktionieren kann. Deshalb ist dieser Fall ein Musterbeispiel dafür, dass schnellstens ein wirklicher Mindestlohn eingeführt werden muss.

Unerträglich


Das Thema nimmt hier zu viel Platz ein, aber ich kann es nicht lassen, eben weil es mich unmäßig aufregt. Immer wieder stoße ich hier auf Blogs der ganz rechten Szene. Das bin ich inzwischen gewöhnt und wenn es mich allzu arg stört, lasse ich auch mal einen Kommentar dort ab.

Aber heute hat es mir doch fast die Schuhe ausgezogen. Leugnung des Holocaust auf einem deutschen Blog, in der Deutlichkeit habe ich das noch nicht gesehen. Aber bei WordPress ist das ja möglich. Wird ja in den USA gehostet und da fällt eben alles unter Meinungsfreiheit.

Ich verlinke grundsätzlich nicht auf braune Blogs. Mind Control Exorcism ist das übelste, was ich bisher lesen musste. Ja, ihr werdet sagen, „Du musst das ja nicht lesen, es steht jedem frei, Blogs zu ignorieren“. Stimmt, man kann Blogs ignorieren. Aber man kann diese braune Brut doch nicht einfach so ihr menschenverachtendes Weltbild verbreiten lassen. Irgendwas muss man doch dagegen tun können.

Wie man am schnellsten als Kommentator gesperrt wird


Blogsoftware hat ja die segensreiche Funktion, Kommentare zuzulassen. Dadurch können zu den gebloggten Themen Diskussionen unter den Lesern entstehen, die manchmal weiter bringen, manchmal lustig sind oder auch manchmal in wüste Beschimpfungen und Trollereien münden. Weil man nie weiss, wohin die Kommentare sich entwickeln, was also letztendlich unter dem eigenen Text geschrieben steht, müssen Kommentare auch moderiert werden. Man will ja keine justiziablen Dinge in seinem Blog haben. Und Trolle sind auch mehr als lästig. Da ist es auch gut, wenn einzelne Schreiberlinge auch mal ganz gesperrt werden können.

Ich schreibe neben meinen Blogartikeln gerne auch Kommentare in anderen Blogs. Dabei bemühe ich mich, konstruktiv oder lustig oder bestenfalls beides zu sein. Weiterlesen