Kommentar-Reglement


Die Kommentare auf meinen Seiten unterliegen meiner Moderation!

Hiermit möchte ich klarstellen, wie ich es mit der Freigabe von Leser-Kommentaren zu meinen Blog-Artikeln halte.

Die meisten der Leser und Kommentatoren wissen, was Anstand und Benehmen gebietet. Deshalb betrifft dieser Text nur eine ganz geringe Zahl von Kommentatoren. Der nachfolgende Text ist daher nur für die Wenigen, die sich nicht benehmen können.

Ich schreibe auch mal gerne kritische Artikel. Beiträge, in denen ich meine Meinung äußere und Leser zur Bildung einer eigenen Meinung anregen möchte, mit denen ich gesellschaftliche, politische und andere Vorgänge beschreibe und meine Kritik daran äußere. Diese Texte können nicht jedem gefallen. Das soll auch so sein, sonst wären sie ja überflüssig.

Leider aber haben sich manche Leute beim Kommentieren nicht unter Kontrolle. Sollte es einmal vorkommen, dass Leute hier Kommentare einstellen wollen, die ich für unvertretbar, beleidigend, anpöbelnd, unsachlich, themenfremd halte, werde ich diese nicht durchlassen oder ggf. löschen.

Das hier ist mein Blog.

Ich allein bin dafür verantwortlich, was hier drin steht. Niemand hat irgend einen Anspruch oder ein Recht darauf, hier irgendwas reinzuschreiben, was ich dann auf meinen Namen, meinen Ruf und meine Verantwortung zu veröffentlichen hätte.

Das ist so, wie die Redaktion einer Zeitung mit Leserbriefen umgeht. Die drucken auch nicht alles, was man ihnen zuschickt, sondern nur das, was tageslichttauglich und zuträglich ist. Und die beschimpft man ja auch nicht dafür, sondern gesteht ihnen das Redaktionsrecht zu.

Warum sollte das bei Bloggern anders sein?

Ich lasse den Vorwurf nicht gelten, die Meinungsfreiheit anderer zu verletzten, wenn ich nicht alles durchlasse, was Leute mir hier so an den Kopf werfen. Das ist Unfug.

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. Es verpflichtet damit die drei Staatsgewalten Legislative, Judikative und Exekutive. Mein Blog gehört keiner dieser drei Gewalten an, das ist ein rein privates Blog. Also bin ich auch nicht der Meinungsfreiheit verpflichtet, schon gar nicht dahingehend, dass ich auf meine Kosten und auf mein Risiko jedem ein Forum bieten müsste.

Im Gegenteil ist es sogar so, dass das Grundrecht auf Meinungsfreiheit auch beinhaltet, dass man seine eigene Meinung ohne irgendwelche Beschimpfungen, ohne Zerreden, Ablenkungen, Pöbeleien in der selbst gewählten Form darstellen kann. Darin liegt Meinungsfreiheit.

Mit derselben Regelmäßigkeit lese ich von Kommentar-„Zensur” in privaten Blogs.

Wer solchen Mist daher redet, weiß nicht, was Zensur ist. Ich besitze weder die staatliche Gewalt, noch die Marktmacht, um hier irgendetwas zu zensieren. Es ist nicht nur mein Recht, es ist auch meine Pflicht auszuwählen, was hier unter meinem Namen und in meiner Verantwortung erscheint. Ebenso ist nicht nur mein Recht, sondern auch meine Pflicht gewisse Inhalte nicht auf meiner Webseite erscheinen zu lassen.

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