Geschafft


Vier Wochen musste ich mich jetzt mit dem Real Life rumschlagen, nur weil mein Provider es verpeilt hatte, mich rechtzeitig nach meinem Umzug wieder an die virtuelle Welt anzuschließen. Aber seit Freitag, „high noon“ bin ich wieder im Netz. Der Techniker hat des diesmal geschafft, das Haus, in dem ich wohne, zu finden und die Klingel hörbar erschallen zu lassen. Trotzdem hätte er mich beinahe wieder nicht gefunden, weil er sich im Haus verirrt hatte. Obwohl man ja bei der Umzugsmeldung die Lage der neuen Wohnung genauestens beschreiben muss, hat er nicht gewusst, wo er mich finden kann. Da ist er einfach mal auf gut Glück in den vierten Stock gefahren um dort festzustellen, dass ich da nicht bin. Ich konnte ihn aber noch abfangen, kurz bevor er die Haustür wieder erreicht hatte.

Genau wie ich es meinem Provider wochenlang gepredigt hatte, war der Anschluss aber von außen freizuschalten. Das Telefon und das Internet gingen bei mir eine halbe Stunde bevor der Techniker ins Haus kam schon wieder. Er hat also nur zwei Schritte in meine Wohnung gemacht und als ich ihm dann gesagt hatte, dass alles schon funktioniert, hat er auf dem Absatz kehrt gemacht und sich getrollt.

Naja, jetzt ist alles wieder so, wie es sein soll. Was soll ich da noch groß über die Unfähigkeit der Telefon- und Internetprovider lamentieren?

Advertisements

Lebenszeichen


Nur um grassierenden Gerüchten entgegenzuwirken, ich lebe noch und bin wohlauf. Der Umzug hat einigermaßen gut funktioniert und die größte Unordnung ist beseitigt.
Leider kam der Techniker nicht zum angekündigten Termin zur Freischaltung meines Internetzuganges. Der Techniker hat meine Wohnung nicht gefunden (sic!). Wenn ich nicht an einer größeren Durchgangsstraße in einer Großstadt leben würde, sondern zum Beispiel versteckt, in einem einsamen Häuschen, tief im Wald, dann könnte ich es ja noch verstehen, dass man meine Wohnung nicht findet. Aber so nicht.
Wie dem auch sei, ich habe einen neuen Termin bekommen und zwar für Freitag. Da kann man nur hoffen, dass der Techniker dann auch sein Navi dabei hat. Wenn man mir verraten würde, welche Firma bei mir vorbeikommen soll, würde ich denen auch eine Wegbeschreibung schicken. Aber solche Informationen hat mein Provider natürlich nicht. Das liegt alles in der Hand der Telekom.
Ich kann also nur hoffen, dass ich in ein paar Tagen wieder ein ordentlich funktionierendes Internet habe. Drückt mir die Daumen.

Petition barrierefreie Fernbuslinien


Der Fernbuslinienverkehr in Deutschland wird nicht barrierefrei werden, so will es die Bundesregierung in ihrem „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“. Menschen mit Körperbehinderung oder mobilitätseingeschränkte Menschen können in Deutschland künftig nicht mit den Fernbussen verreisen, da es keine verbindliche Regelung geben wird, mit welcher die Barrierefreiheit festgeschrieben wird. Deshalb sollte der Verkehrsausschuss des Bundestages jetzt eine verbindliche Regelung auf den Weg bringen.

Bitte tragt diese Petition weiter und unterstützt sie mit Eurer Unterschrift.

Kurze Pause


Bevor ich von meinem Provider vom Netz getrennt werde, melde ich mich hier noch einmal. Ich ziehe um. Neben all den Arbeiten und Problemen, die bei einem Umzug so auf einen zukommen, Muss ja auch der Telefon- und Internetanschluss mit umziehen. Und das ist immer ein Gang auf sehr dünnem Eis. Ich hatte also meinem Provider (3 Wochen vorm geplanten Umzug) mitgeteilt, dass ich umziehen will und darum gebeten, dass zum Umzugstag der Internetanschluss an die neue Adresse umgeschaltet wird. Ja, ich erwarte manchmal unmögliches. Der freundliche Mitarbeiter sagte mir, dass ich meine Bitte schon etwas spät vorbringe, da man mit 4 bis 6 Wochen Bearbeitungszeit rechnen müsse. Ich solle doch einen möglichst frühen Termin beantragen, so dass – wenn ich Glück habe – die Bearbeitungszeit etwas kürzer wird. Garantieren könne er jedoch nichts. Nun gut, wir einigten uns also, den heutigen Tag als Umzugstag anzugeben.

Die Mitteilungen meines Providers über die Umschaltung meines Anschlusses haben mich dann aber etwas verwundert. Der Anschluss soll heute abgeschaltet werden, jedoch erst nächsten Montag an der neuen Adresse wieder neu angeschaltet werden. Ich habe sofort die Hotline angerufen um zu sagen, dass man doch bitte den Anschluss erst Ende dieser Woche abschalten soll, damit ich nicht so lange ohne Internet und Telefon bin. Man sagte mir rundheraus, ich hätte ja den heutigen Tag angegeben und zu ändern sei das nicht mehr. Meine Erklärung, dass ich den heutigen Tag auf Anraten seines Kollegen angegeben habe und dass ich doch erst Ende der Woche umziehe, nützte auch nichts. Ich müsse jetzt damit zurecht kommen und ich hätte ja wohl noch ein Handy zum telefonieren. Ihr könnt euch vorstellen, wie begeistert ich bin.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass das Anschalten des Anschlusses auch am Montag klappt. Ich rechne mit Allem.

Die nächsten Tage ist also hier wegen Umzugs geschlossen. Wenn wieder alles eingerichtet ist und funktioniert dürft ihr hier meinen hundertsten Artikel lesen.

EDIT 25,04,:

Jetzt ist hier immer noch mein Telefon und mein Internetanschluss angeschaltet. Das stört mich jetzt wenig, aber ich frage mich so langsam, ob das mit dem Anschließen in der Neuen Wohnung genauso pünktlich klappt, wie das Abschalten.

Den 100. Artikel habe ich Euch nun doch schon vor dem Umzug gegönnt.

WordPress Support funktioniert


Support im Internet ist immer so eine Sache. Man kann da die verschiedensten Erfahrungen machen. Vor kurzem habe ich den WP-Support kontaktiert. Ich weiss nicht, ob das bei Allen so war, jedenfalls hat sich bei mir auf der WP-Startseite, wenn ich die Tabs angeklickt hatte, immer die Sprache auf Englisch umgestellt. Das war ziemlich lästig. Zusätzlich hatte ich ein Problem mit den Statistiken.

Über das WP-Forum hatte ich dann meine Probleme eingestellt. Im deutschen Forum gibt es leider keinen technischen Support. Also hab ich mich an das englische Forum gewandt. Und siehe da, es hat zwar 3 Wochen gedauert, aber die Probleme haben sie gelöst. Und zwischendurch gab es Nachfragen von den Supportern, die zeigten, dass sie das Problem tatsächlich auch ernst nehmen.

Also kann ich insgesamt nur sagen, der Support bei WP funktioniert. Wenn man technische Probleme hat, muss man aber des Englischen mächtig sein.

Maulkorb für Abgeordnete


Die Geschäftsordnung eines Parlamentes ist eine unwahrscheinlich langweilige Sache.

Die Geschäftsordnung eines Parlamentes ist eine unwahrscheinlich spannende Sache.

Weil in ihr geregelt ist wer was wann machen darf.

Zum Beispiel Reden halten.

Reden sind ein wesentliches Element im Parlamentarismus. Im Idealfall werden in den Redebeiträgen alle Argumente für oder gegen ein Vorhaben vorgebracht. Nun gibt es im Parlament der Bundesrepublik immer schon Abgeordnete, die nicht in jedem Fall die Meinung ihrer Fraktion mittragen. Ihre abweichende Meinung können sie in eigenen Redebeiträgen im Parlament darstellen. Das ist zuletzt spektakulär bei den Abstimmungen über den Euro-Rettungsschirm passiert. Da haben sich zwei Abgeordnete erdreistet, eine eigene Meinung zu haben und diese vor dem Parlament vorzutragen.

Solche Aktionen sind den Fraktionen und da insbesondere den Fraktionsvorsitzenden immer ein Dorn im Auge. Hätten sie es doch am liebsten, wenn im Parlament nur genau eine einzige Meinung – nämlich die, die die Fraktion vorgibt – zur Schau gestellt würde. So haben sie nach der Abstimmung zum Rettungsschirm ja auch Norbert Lammert, den Präsidenten des Bundestages, rügen lassen, weil dieser den Abweichlern die Redezeit zugestanden hatte.

Wer den demokratischen Prozess so versteht, dass die Abgeordneten einer einmal vorgegebenen Richtung unbedingt folgen müssen, der wird auch eine Geschäftsordnung so hinbiegen wollen, dass es nur noch Redebeiträge gibt, die mit der Meinung der jeweiligen Fraktion konform gehen.

Die ganz große Koalition (CDU/CSU, FDP und SPD) – man könnte sie auch, wegen der Nationalfarben schwarz-gelb-rot, Uganda-Koalition nennen – hat nun für die parlamentarische Geschäftsordnung einen Änderungsvorschlag eingebracht, der es dem Bundestagspräsidenten extrem schwer machen soll, Redebeiträge zuzulassen, die nicht von den Fraktionen gebilligt sind. Am 26. April soll darüber abgestimmt werden.

Es ist mir egal, wie diese Abstimmung ausgeht.

In den Kommentarspalten der OnlineMedien ist die Meinung eindeutig. Es gibt keinen Kommentar, der für diese Maßnahme wäre. Es wird auch dazu aufgerufen, sich an die Fraktionsvorsitzenden zu wenden oder an die Parteivorsitzenden oder an die Abgeordneten. Mit den Vertretern der Parteien darüber zu reden, dass dieses Ansinnen mit dem demokratischen Grundgedanken nicht so ganz übereinstimmt ist für mich Zeitverschwendung. Wer das nicht aus sich heraus versteht, ist einfach unwählbar. Parteien, die überhaupt auf die Idee kommen, abweichende Meinungen unterdrücken zu wollen, haben in deutschen Parlamenten nichts zu suchen.

Edit 18.04.: Der Maulkorb ist wohl vom Tisch. Auch unter den Abgeordneten war der Vorschlag wohl nicht zu vermitteln. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, allein das Ansinnen ist schon Grund genug, solche Leute nicht mehr zu wählen.