Zivilcourage gegen rechts


Nachdem in der S-Bahn von Wuppertal nach Düsseldorf ein Mann von jungen Rechtsextremisten angepöbelt und geschlagen worden war, stellten sich zwei couragierte Mitreisende vor das Opfer, so dass die Angreifer von ihm abliessen und die Bahn unerkannt verließen.

Diese Nachricht kommt, wenn überhaupt, irgendwo versteckt in den Lokalnachrichten. Dabei müsste sie auf jeder Titelseite in großen Lettern abgedruckt werden. Als ein Beispiel, dass man nicht wegsehen soll, wenn Andere in Bedrängnis geraten. Man sollte, wo immer man kann, dem rechten Mob Paroli bieten. Es ist nicht jedermann’s Sache eine körperliche Auseinandersetzung zu riskieren. Doch man kann auch im Alltag oft genug den manchmal auch unüberlegt geäußerten rechten Parolen mit Worten und Argumenten entgegentreten. Es mag nicht so ganz einfach sein, sich daran zu gewöhnen, es mag ermüdend sein, immer die gleichen Argumente widerlegen zu müssen. Aber ist es nicht ungleich schlimmer, diese rechte Gesinnung immer tiefer in unsere Gesellschaft einsickern zu lassen?

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Ein Gedanke zu „Zivilcourage gegen rechts

  1. Ich denke, es ist nicht nur richtig und wichtig, sich den Rechten in den Weg zu stellen, sondern allen, die ihre scheinbare Überlegenheit ausspielen wollen. Auch, wenn man sich nicht körperlich wehren kann, so kann die Geisteshaltung schon einiges bewirken – wie Du in Deinem Beispiel nanntest. Und ich bin auch der Meinung, dass man nicht aufhören darf. Ggf sich eine Zeit zurückziehen, um neue Kraft zu tanken, um dann mit voller Kraft wieder einzutreten für das, was einem wichtig ist. Ob es sich dabei um Freiheit handelt oder um den Widerstand gegen bestimmte Kreise, ist dabei einerlei. Aber wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen und wegsehen.

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